StartBocholtTheaterstück „Entweder...oder“ thematisiert Vorurteile in Bocholt

Theaterstück „Entweder…oder“ thematisiert Vorurteile in Bocholt

Im LernWerk Bocholt haben sich Schülerinnen und Schüler mit den Themen Antisemitismus, jüdische Identität und Vorurteile auseinandergesetzt. Das Theaterstück „Entweder…oder“ von Jean-Claude Grumberg wurde am 28. und 29. September in insgesamt drei Aufführungen für Schulklassen gezeigt.

Auf der Bühne standen zwei Nachbarn, die sich zunächst kaum kennen. Eine scheinbar einfache Frage – „Sind Sie Jude?“ – entwickelt sich zu einem intensiven Gespräch über Religion, Identität, Beschneidung, Essgewohnheiten, Geld, Vorurteile und den Nahostkonflikt.

Das Stück verbindet laut Stadt Bocholt humorvolle und ernste Momente. Dabei werden vermeintlich eindeutige Vorstellungen hinterfragt: Der jüdische Nachbar wird mit Klischees konfrontiert und stellt seinerseits die Annahmen seines Gegenübers infrage.

Die Aufführungen besuchten Klassen des St. Josef Gymnasiums, des Euregio Gymnasiums und der Israel van Meckenem Realschule. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen diskutieren, die auch ihren Alltag betreffen.

Organisiert wurden die Schulaufführungen vom Geschäftsbereich Kultur, Archiv der Stadt Bocholt und der VHS Bocholt-Rhede-Isselburg. Unterstützt wurde das Angebot durch die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur sowie durch den Demokratiefonds des Kreises Borken.

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